Kleine Haustiere wie Ziervögel oder Katzen brauchen keine eigene Versicherung für Schäden, die durch diese entstehen könnten. Schäden, die durch einen Hund oder ein Pferd verursacht werden, sind jedoch über eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzudecken.  Über den üblichen Versicherungsschutz hinausgehend gibt es je nach Tier sinnvolle Deckungserweiterungen, die nicht in jedem Vertrag enthalten sind.

Bei Hunden sollten Mietsachschäden an Räumen in Gebäuden und an beweglichen Sachen, die zu privaten Zwecken gemietet sind (z. B. das Inventar einer Ferienwohnung) mitversichert sein, wenn Ihr Liebling mit in den Urlaub kommt. Wer an Agility, Hundeschauen und Hunderennen teilnimmt, sollte darauf achten, dass auch bei diesen Veranstaltungen Versicherungsschutz besteht. Dieses sind aber nur wenige von mehreren beachtenswerten Punkten bei der Wahl des Vertrages. Bei Vorlage des VDH-Hundeführerscheins oder der Begleithundeprüfung gibt es bei manchen Versicherungen einen Rabatt. Sollten Sie mehrere Hunde anmelden, erhalten Sie ebenfalls einen Nachlass. Hier kommt vielleicht sogar eine Zwingerhaftpflicht in Frage, bei der mehrere Hunde in einem Vertrag zusammen gefasst werden.

Bei Pferden gilt es auf die Versicherung von  Flurschäden, Gastreitern und das Turnierrisiko zu achten. Für manche Reiter ist es wichtig, dass es keine Zäumungsvorschriften im Vertrag gibt. Auch die Mitversicherung einer Reitbeteiligung kann ein wichtiger Punkt sein.

Für Ihr Tier können Sie auch eine Tier-Krankenversicherung abschließen. Diese reichen von OP-Versicherungen bei besonders schweren Fällen bis hin zum Rundumschutz. Gerne gebe ich Ihnen hierzu weitere Informationen.

Ralph AudörschTierhalter