Alle sechs Sekunden passiert in Deutschland ein Unfall. Die meisten in der Freizeit. Jeder dritte Unfall geschieht zuhause, jeder vierte beim Sport. Nur jeder neunte Unfall ist ein Arbeits- oder Wegeunfall der unter die gesetzliche Unfallversicherung fällt. Selbständige, Hausfrauen und -männer, kleine Kinder und Menschen ohne Anstellungsverhältnis fallen zu keinem Zeitpunkt unter den gesetzlichen Unfallschutz. Darum ist die private Unfallversicherung sinnvoll für die finanziellen Folgen, die eine unfallbedingte Invalidität mit sich bringt. Neben der vereinbarten Kapitalzahlung bei bleibenden Schäden werden auch Bergungskosten und je nach Vertrag zum Beispiel Reha-Maßnahmen bezahlt. Die Police gilt 24 Stunden am Tag weltweit.

Wichtig ist die Vereinbarung einer hohen Versicherungssumme. Mit diesem Geld kann zum Beispiel das Wohnumfeld behindertengerecht umgebaut werden, die Mobilität gesichert werden oder Hilfsmittel in einer Qualität angeschafft werden, welche die gesetzlichen Versicherung nicht bezahlt. Das Geld aus der privaten Police steht zur freien Verfügung.

Weitere Leistungen können je nach persönlichen Prioritäten vereinbart sein. Wenn Nahrungsmittelvergiftungen versichert sind, ist das sicher interessant. Bei Kindern ist es noch besser, wenn Vergiftungen im Allgemeinen, also auch durch versehentlich eingenommene Stoffe oder Flüssigkeiten, versichert sind. Aus diesem Grund gibt es spezielle Angebote für Kinder. Auch Senioren haben einen speziellen Bedarf, zum Beispiel an Assistance-Leistungen, wie Hilfe im Haushalt.

Die Leistungen der Versicherungsangebote unterscheiden sich deutlich, wobei ein hoher Preis nicht gleich eine gute Leistung verspricht. Es gibt günstige Angebote, die dennoch ein hervorragendes Bedingungswerk haben. Ein wichtiges Merkmal ist die Gliedertaxe, nach der der Grad der Invalidität festgestellt wird. Zudem ist die Vereinbarung einer Progression empfehlenswert, um hohe Leistungen zu bekommen.

Beispiel:

Nach einem Unfall ist ein Bein bis zur Mitte des Oberschenkels nicht mehr funktionstüchtig. Dies entspricht je nach Gliedertaxe des Tarifs einer Invalidität zwischen 60 und 75%. Bei einer vereinbarten Versicherungssumme von 100.000 Euro zahlt der Versicherer dem Geschädigten also im einen Fall 60.000 Euro, im anderen 75.000 Euro. Wird nun eine gute Gliedertaxe noch mit einer „progressiven Invaliditätsstaffel“ kombiniert, erhöht sich die Zahlung. Würde in diesem Beispiel eine 500% Progression angesetzt, würde bei Vollinvalidität nicht 100.000 Euro gezahlt, sondern 500.000 Euro. Bei den gennannten 75% ergibt sich hierbei eine Zahlung von 250.000 Euro. Im ersten Moment klingt dieses nach einer hohen Summe, jedoch ist auch der finanzielle Bedarf enorm. Allein ein Umbau, um ein Haus barrierefrei zu gestalten, verschlingt schnell eine sechsstellige Summe, die von keiner Sozialversicherung übernommen wird. Wer da auf eine Unfallversicherung zurück greifen kann, die nur wenige Euro im Monat gekostet hat, steht dank der Versicherungsleistung nicht vor unüberwindbaren Hindernissen.

Gerne überprüfe ich Ihre bestehende Unfallversicherung und vergleiche Angebote des Marktes, die Ihrem Bedarf entsprechen.

Ralph AudörschUnfall-Versicherung