Rechtsschutzversicherung als Hilfe bei Vorsorgeverfügung und Patientenvollmacht

Ein sorgenfreies Leben kann schnell und tiefgreifend durcheinander gebracht werden, wenn ein nervenaufreibender Rechtsstreit entsteht. Nicht nur sein ungewisser Ausgang, auch die finanziellen Risiken, die damit verbunden sind, können einem schwer zu schaffen machen. Darum sichern sich viele Menschen mit einer Rechtsschutzversicherung ab. Diese kann die Kosten für Anwalt, Gericht, Gutachten und mehr übernehmen und einem so helfen, sein Recht zu bekommen.

In der zweiten Lebenshälfte macht sich auch Gedanken um Themen wie Vorsorgeverfügung, Patientenverfügung, Betreuung und Vormundschaft. Auch die Erstellung eines Testaments wird zu einem Thema. Um rechtlich abgesichert zu sein, ist oft der Gang zum Rechtsanwalt oder Notar sinnvoll. Inzwischen gibt es Rechtsschutzversicherungen, die auch in diesem Bereich finanziell und teilweise sogar praktisch helfen, um spätere Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Eine Vorsorge- und Patientenverfügung sollten alle haben, die sichergehen möchten, dass Entscheidungen in ihrem Sinne getroffen werden, wenn sie selbst keine Entscheidungen mehr treffen können. Die Patientenverfügung regelt genau, wer bei medizinischen Fragen Entscheidungen treffen darf. Eine Vorsorgeverfügung geht noch weiter und bevollmächtigt eine gewählte Person, den Vollmachtsgeber in allen anstehenden Fragen rechtlich wirksam zu vertreten. Natürlich gibt es bei der Erstellung solcher Verfügungen und Vollmachten rechtliche Fallstricke. Ist sie zum Beispiel so formuliert, dass ein Arzt sich auch daran halten muss? Wie geht es später tatsächlich weiter, wenn das Gericht eine Betreuungsanordnung festlegt, mit der die Familie nicht einverstanden ist?

Für alle, denen diese Themen wichtig sind, nicht erst in der zweiten Lebenshälfte, ist es somit Zeit, die bestehende Rechtsschutzversicherung auch auf Leistungsbausteine zu überprüfen, die in diesen Fragen Hilfe anbieten. Ältere Tarife bieten meistens keine Absicherung hierfür. Sie beinhalten meist nur einen Beratungsrechtsschutz für eine einmalige Beratung nach einem Erbfall. Eine Kündigung ist aber deswegen nicht gleich die erste Wahl. Eine Tarifumstellung bei der bestehenden Versicherung kann hier schon der richtige Weg sein. Diese Umstellung ist jederzeit möglich.

Wer keine Rechtsschutzversicherung hat, kann bei einem Neuabschluss besonders auf diese Merkmale achten.

Praxistipp: Schieben Sie die Themen nicht länger auf die lange Bank. Der erste Schritt kann die Überprüfung und ggf. Umstellung der Rechtsschutzversicherung sein, um die Assistance-Leistungen rund um Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament nutzen zu können. Gerne unterstütze ich Sie bei der Auswahl eines passenden Tarifes. Melden Sie sich jetzt gleich: Kontaktformular

Ralph AudörschRechtsschutzversicherung als Hilfe bei Vorsorgeverfügung und Patientenvollmacht