Wohnungseinbrüche auf neuem Höchststand

2015 wurde so häufig in Wohnungen eingebrochen, wie seit 12 Jahren nicht mehr. Die Versicherer haben um die 160.000 Meldungen über versicherte Wohnungseinbrüche erhalten. So mussten die Versicherer auch sehr viel zahlen, nämlich die Rekordsumme von insgesamt 530 Millionen Euro an ihre Versicherungskunden.
Die Zahl der Einbrüche hat sich in den vergangenen fünf Jahren allein um dreißig Prozent vermehrt, der Aufwand zur Schadensbegleichung stieg dabei um fünfzig Prozent an.

Damit der jetzige Rekord nicht noch weiter getoppt wird, hat die Bundesregierung ihre Unterstützung bei der Abwehr von Einbrüchen in Privathaushalten angekündigt. Mit einem Fördermitteletat im Umfang von 50 Millionen Euro will sie dazu beitragen, den Einbruchschutz zu erhöhen. Einbrechern soll man es so schwer wie möglich machen in die Wohnung zu kommen.
Denn statt Ehrgeiz treibt sie Eile, weshalb circa 40 Prozent der Einbruchsversuche abgebrochen werden, wenn die Einbrecher nicht schnell genug ins Innere des Hauses gelangen.

Ein Einbruch hat für viele Betroffene auch eine psychologische Dimension. So haben über 45 Prozent der Einbruchsopfer auch noch zwölf Monate nach dem Einbruch ein unsicheres Gefühl in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus.

Dieses Gefühl kann eine Hausratversicherung einem nicht nehmen, allerdings ist somit gewährleistet, dass der finanzielle Schaden durch einen Einbruch ersetzt wird. Eine Hausratversicherung ersetzt die durch einen Einbruch gestohlenen Hausratgegenstände zum Neuwert. Auch Wertgegenstände, antike Möbel, Bargeld und Schmuck sind innerhalb von vereinbarten Grenzen versichert. Wichtig ist die richtige Versicherungssumme in der Hausratversicherung, damit es keine Abzüge gibt wegen Unterversicherung.

Gerne bespreche ich mit Ihnen, wie eine passende Hausratversicherung für Sie gestaltet werden kann.

Ralph AudörschWohnungseinbrüche auf neuem Höchststand