Die Hacker stehen bereit für die Black Week

Mit Wirkung zum 01. Juli 2021 hat die Haftpflichtkasse die Beiträge der Haftpflichtversicherungen ab der nächsten Hauptfälligkeit um 10 Prozent angehoben.

In den Jahren 2019 und 2020 waren auf Basis der Treuhänderfeststellung zur Beitragsangleichungsklausel in der Allgemeinen Haftpflicht keine Beitragsanpassungen möglich. Der aus diesen beiden Jahren resultierende Vortrag ist in diesem Jahr zu berücksichtigen. Im Jahr 2020 wurden überdurchschnittlich hohe Schadenzahlungen für Schäden geleistet.
Ein unabhängiger Treuhänder ermittelt Jahr für Jahr, ob aufgrund gestiegener Schadenzahlungen eine Beitragsangleichung in der Allgemeinen Haftpflichtversicherung erforderlich ist. Dieses Jahr wurde eine Erhöhung des Durchschnitts der Schadenzahlungen im Kalenderjahr 2020 gegenüber dem Kalenderjahr 2017 um insgesamt 13,8 % errechnet. Die gemäß AHB vorgeschriebene Abrundung des ermittelten Prozentsatzes auf die nächst niedrigere, durch fünf teilbare, ganze Zahl ergibt eine Erhöhung um 10 %.
Versicherungsnehmer erhalten die Information zur Beitragsanpassung zusammen mit der Beitragsrechnung rechtzeitig vor Fälligkeit. Aufgrund der Beitragsanpassung steht dem Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Er kann den Versicherungsvertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers mit sofortiger Wirkung, frühestens jedoch zu dem Zeitpunkt kündigen, in dem die Beitragserhöhung wirksam werden sollte.
Was Sie tun sollten!
Wenn Sie die Beitragsrechnung der Haftpflichtkasse erhalten, melden Sie sich bei mir. Wir prüfen gemeinsam, ob das Preis/Leistungsverhältnis gut ist oder ein anderes Angebot für Sie besser passt.