So wahrscheinlich säuft Ihr Haus ab

Ralph Audörsch Gebäudeversicherung, Hausrat

Der Herbst naht. Mit ihm die Naturgefahren wie Sturm, Starkregen oder Hochwasser. In meiner Heimat Baden-Württemberg gab es allein letztes Jahr 86.000 Schäden!
Glücklicherweise steht mein eigenes Haus in einem Gebiet mit niedrigem Risiko für Hochwasser. Anders sieht es bei Starkregen aus. 80.021 Euro hat der teuerste Schaden an einem Einfamilienhaus in meiner Gegend gekostet.

Woher ich die Zahlen kenne? Ich habe den „Naturgefahren-Check“ gemacht. Mit ihm kann ich mein individuelles Risiko ermitteln, von Naturgefahren betroffen zu sein.

Schäden können vermieden werden

Der „Naturgefahren-Check“ soll Hausbesitzer sensibilisieren. Bereits vor Jahren haben sich die Ministerpräsidenten dafür ausgesprochen. Die Versicherungen haben der Politik Vorschläge zur Ausgestaltung übermittelt und Unterstützung angeboten. Ein zentrales Informationsportal der öffentlichen Hand mit standortgenauen Daten kann der Naturgefahren-Check zwar nicht ersetzen. Versicherer wollen aber einen Beitrag leisten, um existenzbedrohende Schäden zu vermeiden oder in ihrem Ausmaß zu verringern.

Im Zweifel sollte man präventiv tätig werden – etwa indem Lichtschächte so umfasst werden, dass das Oberflächenwasser nicht gleich ins Haus eindringen kann.

Nicht nur Sturm und Hagel – auch Elementargefahren müssen versichert sein

Zur finanziellen Absicherung sind zwei Versicherungen entscheidend: Die Wohngebäude- und die Hausratversicherung. Um seine Immobilie und seinen Hausrat gegen alle Naturgefahren zu schützen, also auch gegen Starkregen und Überschwemmung, müssen bei beiden Versicherungen die sogenannten Elementargefahren eingeschlossen sein, damit die Policen bei einem Schaden auch greifen. Eine Klärung ist also wichtig, ob die Police nachgerüstet werden sollte. Gerne bin ich dabei behilflich.

Prüfen Sie mit einem Klick Ihr Risiko

Möchten Sie selbst den Naturgefahren-Check machen? Hier erfahren Sie, wie teuer und schwerwiegend Naturgefahren in Ihrer Region sind. Die Daten basieren auf Untersuchungen der Versicherungswirtschaft. Bereitgestellt wird der Check auf der Seite des Gesamtverbandes des Versicherer (GDV). Zum Naturgefahren-Check.